Dienstag, 4. Juni 2013

Revolution am Bildschirm - Evolution von Romanzen und Sex im Spiel

In the game of patriarchy women are the ball
Romanzen gehören zu den ursprünglichsten Motiven nicht nur der Literatur, sondern auch in Spielen, um die Motivation des Helden für seine Abenteuer zu liefern. Schon Mario durchkämpft unzählige Welten, nur um seine Prinzessin zu retten, die stets "in another castle" zu sein scheint. Am Ende jedes Mario-Spieles aber kann er sie natürlich retten. Außer die Dame ist, wie z.B. bei "Super Mario Bros. 2", gleich als Heldin mit von der Partie.
Wieso die Prinzessin da auftaucht und was man generell zur Rolle der Frau in Spielen sagen kann, das wird sehr interessant von Anita Sarkeesian aufgearbeitet. Eins ist aber festzuhalten, dass sich die Rolle der Frau sehr stark ausdifferenziert hat in den letzten Jahrzehnten der Spieleentwicklung, aber ich schweife ab.

Verborgen bleibt einem aber der eigentliche Teil der Romanze, denn nach der Rettung ist Schluss, mehr erfährt man nicht. Manche Spiele aber haben sich natürlich auch diesem Teil des Zwischenmenschlichen gewidmet. Sie bauen als Teil des Spieleerlebnisses aus, was die Zweisamkeit noch alles zu bieten hat, außer Antriebsmotor für ausufernde Rettungsaktionen zu sein.

Standesunterschiede werden überwunden. Klempner rettet Prinzessin.